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Ssp 341 - Der 4,2L-v8-5V-Motor


Service Training

Selbststudienprogramm 341

Der 4,2l-V8-5V-Motor

Konstruktion und Funktion

Der 4,2l-V8-5V-Motor setzt in zwei Varianten ein: - beim Touareg mit einer Leistung von 228kW - beim Phaeton mit einer Leistung von 246kW

Die Unterschiede zwischen den beiden Motoren sind neben der unterschiedlichen Leistung vor allem die notwendigen ?nderungen für die Gel?ndetauglichkeit des Touaregs.

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NEU

Achtung Hinweis

Das Selbststudienprogramm stellt die Konstruktion und Funktion von Neuentwicklungen dar! Die Inhalte werden nicht aktualisiert.

Aktuelle Prüf-, Einstell- und Reparaturanweisungen entnehmen Sie bitte der dafür vorgesehenen KD-Literatur

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Auf einen Blick
Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4 Technische Merkmale . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 Technische Daten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

Motormechanik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Der Nebenaggregateantrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Der Zahnriementrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7 Die Ansaugung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8 Der Zylinderblock . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10 Der Kurbeltrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 11 Der Zylinderkopf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12 Die Nockenwellenverstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13 Der Ventiltrieb . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16 Der ?lkreislauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 Der Kühlkreislauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22 Das Kraftstoffsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23 Die Abgasanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24 Das Sekund?rluftsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25

Motormanagement . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 Die Systemübersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26 Die Sensoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28 Die Aktoren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32 Der Funktionsplan . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 34

Prüfen Sie Ihr Wissen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 37

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Einleitung
Technische Merkmale
Bei der Entwicklung der beiden V8-Motoren standen folgende Entwicklungsziele im Vordergrund: Erfüllung der zukünftigen Abgasvorschriften Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs Drehmoment- und Leistungssteigerung Verringerung des Motorgewichts Verbesserung des Laufkomforts Gel?ndetauglichkeit beim Touareg

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Motormechanik
- V8-Zylinderblock - Zylinderkopf mit 5-Ventiltechnik und Rollenschlepphebel - Einlassnockenwellen-Verstellung - zweistufiges Schaltsaugrohr beim Phaeton - dreistufiges Schaltsaugrohr beim Touareg - ?lfiltermodul - zweiflutige Ansauganlage

Motormanagement
Bosch Motronic ME 7.1.1 sequenzielle Einspritzung ruhende Hochspannungsverteilung zwei Hei?film-Luftmassenmesser Sekund?rluftsystem ein Klopfsensor pro Zylinderbank zwei Vorkat-Breitband-Lambdasonden zwei Nachkat-Sprung-Lambdasonden

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Technische Daten
Motorkennbuchstabe Bauart Hubraum [cm3] Bohrung [mm] Hub [mm] Ventile pro Zylinder Verdichtungsverh?ltnis maximale Leistung maximales Drehmoment Motormanagement Kraftstoff Abgasnachbehandlung Abgasnorm 228kW bei 6200 1/min 410Nm bei 3000 bis 4000 1/min Bosch ME 7.1.1 ROZ 98, ROZ 95 mit verminderter Leistung 4 Katalysatoren, 4 Lambdasonden Sekund?rluftsystem EU 4 AXQ (Touareg) BGH (Phaeton)

8 Zylinder V-Motor mit einem 90° V-Winkel 4172 84,5 93 5 11:1 246kW bei 6500 1/min 430Nm bei 3500 1/min

Drehmoment- und Leistungsdiagramm 228kW

Drehmoment- und Leistungsdiagramm 246kW

500 450 400 Drehmoment [Nm] 350 300 250 200 150 100 50 0 2000 4000 6000 Drehzahl [1/min]

250 225 200 Drehmoment [Nm] 175 Leistung [kW] 150 125 100 75 50 25 0

500 450 400 350 300 250 200 150 100 50 0 2000 4000 Drehzahl [1/min] 6000

250 225 200 175 150 125 100 75 50 25 0 Leistung [kW]

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Motormechanik
Der Nebenaggregateantrieb
Der Antrieb der Nebenaggregate erfolgt über einen 7-rilligen Keilrippenriemen. Der Nebenaggregateantrieb beim Phaeton unterscheidet sich zum Touareg durch eine zus?tzliche Umlenkrolle und einer unterschiedlichen Anordnung einiger Nebenaggregate.

Touareg Beim Touareg ist der Drehstromgenerator und der Klimakompressor an einer h?heren Stelle verbaut als beim Phaeton. Dadurch ist der Touareg bis zu einer Wassertiefe von 500mm watf?hig.

S341_087 Zahnriemenschutz Kerbe am Schwingungsd?mpfer und Markierung am Zahnriemenschutz

Spannelement mit Spannrolle

S341_089 Riemenscheibe Klimakompressor

Riemenscheibe Drehstromgenerator

Keilrippenriemen 7-rillig

Riemenscheibe Schwingungsd?mpfer

Umlenkrolle

Riemenscheibe Flügelpumpe/Servolenkung

Phaeton
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Riemenscheibe Flügelpumpe/Servolenkung

Beim Phaeton ist eine zus?tzliche Umlenkrolle erforderlich, weil der Generator niedriger angeordnet ist als beim Touareg. Das liegt zum einen an den Bauraumverh?ltnissen beim Phaeton und zum anderen an der erforderlichen Watf?higkeit des Touareg.

Umlenkrolle

Riemenscheibe Klimakompressor

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Der Zahnriementrieb
Im Zahnriementrieb werden die beiden Auslass-Nockenwellen und die Kühlmittelpumpe von der Kurbelwelle angetrieben. ?ber eine Spannrolle und ein hydraulisches Spannelement wird der Zahnriemen gespannt.

Fixierplatten mit Bohrungen S341_091a S341_091b

S341_090 Auslass-Nockenwellenrad Zylinderbank 1 Auslass-Nockenwellenrad Zylinderbank 2

Umlenkrolle des hydraulischen Zahnriemenspanners

Antriebsrad Kühlmittelpumpe

hydraulischer Zahnriemenspanner

Zahnriemenrad Kurbelwelle

Spannrolle

Beim Zahnriemenwechsel beziehungsweise -ausbau muss die Kurbelwelle auf Zünd-OT Zylinder 5 gestellt werden. Dafür muss die Kerbe am Schwingungsd?mpfer mit der Markierung am Zahnriemenschutz übereinstimmen und sich die beiden gro?en Bohrungen der Fixierplatten nach innen gegenüberstehen. ELSA informiert Sie über die detaillierten Vorgehensweisen zum Aus- und Einbau des Zahnriemens.

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Motormechanik
Die Ansaugung
Zur Reduzierung der Druckverluste ist die Frischluftansaugung zweiflutig ausgeführt. Beide Ansaugstrecken werden vor der Drosselklappen-Steuereinheit am Saugrohr zusammengeführt. Mit einem Hei?film-Luftmassenmesser je Ansaugstrecke und einem Ansaugluft-Temperaturgeber im Hei?filmLuftmassenmesser G70 wird die angesaugte Frischluftmasse bestimmt.

Hei?film-Luftmassenmesser G70 Ansaugluft-Temperaturgeber G42 Zylinderbank 1

Drosselklappen-Steuereinheit J336

Hei?film-Luftmassenmesser G246 Zylinderbank 2

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Saugrohr
Das Saugrohr besteht aus vier miteinander verschraubten und verklebten Magnesium-Bauteilen. Beim Touareg kommt ein dreistufiges Schaltsaugrohr und beim Phaeton ein zweistufiges Schaltsaugrohr zum Einsatz. Durch die zweistufige Ausführung k?nnen gegenüber der dreistufigen Ausführung Ansaugwege mit gro?volumigen Querschnitten realisiert werden. Das führt zu einer Leistungssteigerung des Motors.

Im Reparaturfall muss das Saugrohr komplett ersetzt werden, da die geklebten Fl?chen nicht mehr abgedichtet werden k?nnen.
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Saugrohrumschaltung
Im Bild wird die zweistufige Saugrohrumschaltung des Phaeton gezeigt. Sie besteht aus dem Ventil für Registersaugrohrumschaltung, zwei Unterdruck-Stellelementen mit Verstellhebeln, einem Rückschlagventil, der Verschlauchung und dem Unterdruckbeh?lter im Bereich des Vorderwagens. Umschaltung - von der Drehmomentstellung (langer Ansaugweg) auf die Leistungsstellung (kurzer Ansaugweg) bei 4600 1/min. - von der Leistungsstellung auf die Drehmomentstellung bei 4440 1/min.
S341_014 Unterdruck-Stellelemente Ventil für Registersaugrohrumschaltung N156 Verstellhebel

Rückschlagventil

Drehmomentstellung In der Drehmomentstellung werden lange Ansaugkan?le verwendet. Das führt zu einer hohen Str?mungsgeschwindigkeit, starken Turbulenzen im Zylinder, einer sehr guten Vermischung des Kraftstoffes mit der Frischluft und einer schnellen Verbrennung. Daraus resultiert eine hohe Drehmomententfaltung.

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Leistungsstellung In der Leistungsstellung werden kurze Ansaugkan?le mit m?glichst gro?en Querschnitten verwendet. Dadurch bekommt man einen hohen Luftdurchsatz mit einer guten Füllung. Dies führt zu einer hohen Leistungsabgabe.

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Motormechanik
Der Zylinderblock
Der Aluminium-Zylinderblock hat einen V-Winkel von 90° und ist aus einer Aluminium-Legierung. Die Kolben laufen direkt auf den Silizium-Kristallen der Aluminium-Legierung. Dadurch sind keine separaten Laufbuchsen erforderlich. Der Zylinderabstand betr?gt 90mm.

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Zylinderkopfdichtung
Die Zylinderkopfdichtung ist eine dreilagige Metalldichtung, deren ?u?ere Lagen mit einer Beschichtung überzogen sind. Vorteile: - geringes Setzverhalten - gute Dauerhaltbarkeit
Beschichtung

Metall-Lagen

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Der Kurbeltrieb
Kurbelwelle
Die 5-fach gelagerte Kurbelwelle ist aus Vergütungsstahl geschmiedet. Jeweils zwei Pleuel befinden sich auf einem Hubzapfen. Aufgrund unterschiedlicher Getriebe hat die Kurbelwelle beim 4,2l-V8-5V-Motor im Phaeton ein 8er-Lochbild und im Touareg ein 10er-Lochbild zur Mitnehmerscheibe.

Phaeton-Kurbelwelle mit 8er Lochbild

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Pleuel
Die Pleuel werden als ganzes Teil bearbeitet und zum Schluss von einem Werkzeug mit gro?er Kraft in Pleuelstange und Pleuelstangendeckel getrennt. Dieses Verfahren wird als ?Cracken“ bezeichnet.
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Kolben
Die Aluminium-Kolben besitzen eine Ventiltasche für das mittlere Einlassventil. Durch die Ventiltasche sind die Kolben zylinderbankspezifisch.

Ventiltasche

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Motormechanik
Der Zylinderkopf
Der Aluminium-Zylinderkopf ist als Querstromkopf entwickelt. Dadurch wird ein guter Ladungswechsel und somit eine gute Zylinderfüllung erzielt. In ihm sind die Nockenwellen, der Antrieb und die Verstellung der Einlass-Nockenwelle und der Ventiltrieb mit 5-Ventiltechnik untergebracht.
Einlass-Nockenwelle Antriebskette für die Einlassnockenwelle

Ventil für Nockenwellenverstellung

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Auslass-Nockenwelle Querstrom-Zylinderkopf

Zylinderkopfdeckel
Entkopplungselement

Der dünnwandige Zylinderkopfdeckel besteht aus einer Magnesium-Druckgusslegierung. Die Abdichtung zum Zylinderkopf erfolgt über Gummi-Dichtungen. Dadurch besteht zwischen dem Zylinderkopfdeckel und dem Zylinderkopf keine direkte Verbindung und Schwingungen des Motors werden auf den Zylinderkopfdeckel nicht übertragen. Die Verschraubung des Zylinderkopfdeckels erfolgt mit sogenannten Entkopplungselementen.

Zylinderkopfdeckel

Abstandshülse

S341_022 Dichtung Entkopplungselement GummiProfiltülle

Dichtung Zylinderkopfdeckel

Um ein Verziehen des Zylinderkopfdeckels zu vermeiden und eine zuverl?ssige Abdichtung zu gew?hrleisten, informiert Sie ELSA über die detaillierten Vorgehensweisen.

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Die Nockenwellenverstellung
Einen wesentlichen Einfluss auf Leistung, Drehmoment und Schadstoffaussto? haben die Gaswechselvorg?nge im Brennraum des Motors. Mit der Nockenwellenverstellung k?nnen diese Gaswechselvorg?nge an den jeweiligen Bedarf des Motors angepasst werden. Dies geschieht, indem mit Hilfe der Einlass-Nockenwelle die Ventil-?ffnungs- und Schlie?zeiten drehzahlabh?ngig ver?ndert werden. Dabei wird vom unteren bis zum mittleren Drehzahlbereich das Drehmoment und im oberen Drehzahlbereich die Leistung erh?ht. Au?erdem verbessert die Nockenwellenverstellung die innere Abgasrückführung. Die Verstellung betr?gt 22° Kurbelwinkel in Richtung ?früh“.

Spannkolben Kettenspanner-Gleitschuh ?lvorratsraum Hydraulikzylinder mit Schaltkolben

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Ventil für Nockenwellenverstellung N205 Sperrbolzen für Startphase

Verstellkolben

Gleitschuh-Versteller

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Motormechanik
So funktioniert es:
Je nach Ansteuerung des Ventils für Nockenwellenverstellung wird das ?l in zwei verschiedene Steuerkan?le geleitet. Die Kan?le sind mit den Kammern auf beiden Seiten des Verstellkolbens verbunden. ?ber Kanal A erfolgt die Verstellung in Richtung ?sp?t“ und über Kanal B in Richtung ?früh“.

Grundstellung:ab Leerlauf bis ca. 1000 1/min Drehmomentstellung:von ca. 1000 1/min bis ca. 3600 1/min beim Touareg und ca. 5600 1/min beim Phaeton Leistungsstellung:ab ca. 3600 1/min beim Touareg und ca. 5600 1/min beim Phaeton

Grundstellung
Motor aus Bei stehendem Motor ist kein ?ldruck vorhanden. Der federbelastete Sperrbolzen wird in die Rastnut des Verstellkolbens gedrückt und sperrt diesen. Motorstart Beim Motorstart reicht der ?ldruck noch nicht aus, um den Sperrbolzen aus der Rastnut des Verstellkolbens zu drücken.
Schmier- und Entlüftungsbohrung Sperrbolzen

?lvorratsraum S341_034

Steuerkan?le

Verstellkolben

Die Sperrfunktion und der ?lvorratsraum in der Nockenwellen-Verstelleinheit verringern die Schwingungen im Kettentrieb. Dadurch werden Ger?usche w?hrend der Startphase minimiert.

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Motor l?uft Ist ein bestimmter ?ldruck erreicht, drückt das ?l den Sperrbolzen gegen die Federkraft aus der Rastnut und die Einlassnockenwelle kann verstellt werden.

Drehmomentstellung
Bei einer Drehzahl zwischen 1000 und 3600 1/min beim Touareg und 5600 1/min beim Phaeton wird in die Drehmomentstellung geschaltet. Das ?l wird über Kanal B zum Verstellkolben geleitet und drückt ihn in die Drehmomentstellung. In dieser Stellung werden die Einlassventile früh geschlossen. Das ist von Vorteil, da in diesem Drehzahlbereich die Str?mungsgeschwindigkeit im Saugrohr niedrig ist und das Kraftstoff-Luftgemisch der Bewegung des Kolbens folgt. Durch die früh geschlossenen Einlassventile kann das Gemisch nicht mehr vom Zylinder in das Saugrohr zurückgeschoben werden.
S341_038 Rastnut

Sperrbolzen

Anschlag Drehmomentstellung

Verstellkolben

Leistungsstellung
Ab einer Drehzahl von ungef?hr 3600 1/min beim Touareg und 5600 1/min beim Phaeton wird in die Leistungsstellung (Grundstellung) geschaltet. Das ?l wird über den Kanal A zum Verstellkolben geleitet und drückt ihn in die Leistungsstellung. In dieser Stellung schlie?en die Einlassventile sp?t. Durch die hohe Str?mungsgeschwindigkeit bei den hohen Drehzahlen str?mt das Kraftstoff-Luftgemisch weiterhin in den Zylinder, obwohl sich der Kolben schon wieder nach oben bewegt.
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Verstellkolben

Anschlag Leistungsstellung

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Motormechanik
Der Ventiltrieb
Beim V8-Motor kommt die 5-Ventiltechnik zum Einsatz. Sie bietet einen gro?en Str?mungsquerschnitt und sorgt somit für einen sehr guten Ladungswechsel. Die Bet?tigung der Ventile erfolgt über Rollenschlepphebel mit einem hydraulischen Ventilspiel-Ausgleichselement.
NockenwellenRollenkette

Ventil für Nockenwellenverstellung

Einlass-Nockenwelle

Rollenschlepphebel

Einlassventile Auslass-Nockenwelle

Auslassventile

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Ventilbet?tigung
Die Ventile werden über Rollenschlepphebel von den Nockenwellen bet?tigt. Die beiden Auslassventile über einen Zwillings-Rollenschlepphebel und die drei Einlassventile über einen DrillingsRollenschlepphebel.
Zahnriemen NockenwellenRollenkette

Einfachnocken Auslass-Nockenwelle S341_029 ZwillingsRollenschlepphebel Doppelnocken Einlass-Nockenwelle

DrillingsRollenschlepphebel

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Die Rollenschlepphebel sind auf einer Steckachse aufgesteckt. ?ber die Steckachse werden gleichzeitig die Lagerungen und die hydraulischen Ventilspiel-Ausgleichselemente mit ?l versorgt. - Die hydraulischen Ventilspiel-Ausgleichselemente befinden sich direkt im Hebelarm über den Ventilen. - Die Rollen sitzen jeweils zwischen den Hebelarmen.

Auslassventile

Einlassventile

Einfachnocken

Zwillings-Rollenschlepphebel Steckachse mit ?lversorgung

Doppelnocken

Hydraulisches VentilspielAusgleichselement Drillings-Rollenschlepphebel

Rolle zwischen den Hebelarmen sitzend ?lspritzbohrung

?lkanal Auslassventil 1 und 2 Einlassventile 1 und 3 Einlassventil 2 S341_032 S341_030

Toleranzausgleich Einlass-Rollenschlepphebel
Zwischen den Nocken der Einlass-Nockenwelle und den Rollen der Rollenschlepphebel kann es zu geringen Flucht- und Bauteiltoleranzen kommen. Um eine gleichm??ige Pressung zwischen den Bauteilen zu gew?hrleisten, ist die Steckachse der Einlass-Rollenschlepphebel konvex bearbeitet. Ein Verkanten der Rollenschlepphebel wird dadurch verhindert.
Nockenwellenachse Einlass-Nockenwelle

Wellenachse (Ist)

Wellenachse (Soll) Rollen Steckwelle für Rollenschlepphebel

S341_028

Rollenschlepphebel

Die Toleranz der Steckachse zur Nockenwelle ist wegen der besseren Darstellung stark übertrieben dargestellt.

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Motormechanik
Der ?lkreislauf
Der ?lkreislauf des 4,2l-V8-5V-Motors im Phaeton und im Touareg sind weitestgehend gleich. Aufgrund der Gel?ndetauglichkeit des Touareg gibt es jedoch Unterschiede in der ?lansaugung. Die Besonderheiten und die Unterschiede der ?lkreisl?ufe werden Ihnen auf den n?chsten Seiten vorgestellt. Im Bild sehen Sie den ?lkreislauf des 4,2l-V8-5V-Motors im Phaeton.

Zylinderbank 1 EinlassNockenwellenverstellung Drosseln

Zylinderbank 2

S341_084

?lrückhalteventile

Rollenschlepphebel ?lfiltermodul

Nockenwellen

Spritzdüsenventil Umgehungsventile Filtereinsatz ?ldruckregelventil

?lwannen-Oberteil

?lkühler ?lablassschraube ?ldruckschalter

Duocentric-?lpumpe

?lwannen-Unterteil

?l ohne Druck ?l mit Druck

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Duocentric-?lpumpe
Die Duocentric-?lpumpe ist an den Zylinderblock angeschraubt und wird durch einen Kettenantrieb von der Kurbelwelle angetrieben. Das ?ldruckregelventil ist in die ?lpumpe integriert und regelt den ?ldruck des Motors.
S341_042 Geh?use Au?enl?ufer

?ldruckregelventil

Antriebswelle mit Innenl?ufer Geh?usedeckel mit ?lansaugrohr

?lfiltermodul
Das ?lfiltermodul ist auf der Seite der Zylinderbank 1 angeschraubt. Es beinhaltet den ?lfiltereinsatz, den ?ldruckschalter und einen ?lkühler. Der ?lkühler ist an das ?lfiltermodul angeschraubt und an den Kühlkreislauf angeschlossen. Am ?lfiltermodul befinden sich ebenfalls die Anschlüsse für die Kühlung des Drehstromgenerators.

?lfiltermodul ?ldruckschalter S341_095

Kühlmittel-Vorlauf Kühlmittel-Vorlauf zum Drehstromgenerator Kühlmittel-Rücklauf vom Drehstromgenerator

Kühlmittel-Vorlauf vom Motor

?lrücklauf zum Motor

?lvorlauf vom Motor S341_094 Verschlussdeckel S341_096 ?lkühler

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Motormechanik
?lwanne
Die ?lwanne besteht aus zwei Bauteilen, einem ?lwannen-Oberteil und einem ?lwannen-Unterteil. Aufgrund der unterschiedlichen Anforderungen unterscheiden sich die ?lwannen beim Phaeton und Touareg. Die Abdichtung zwischen den beiden Teilen und zum Zylinderblock erfolgt mit einer Silikon-Flüssigdichtung.

?lwannen-Oberteil

?lwanne Phaeton
Das ?lwannen-Oberteil besteht aus AluminiumDruckguss und das ?lwannen-Unterteil aus Stahlblech. Aufgrund der Bauraumverh?ltnisse ist das ?lwannenUnterteil sehr flach und breit ausgeführt.

?lwannen-Unterteil S341_049

?lwannen-Oberteil

?lwanne Touareg
Beim Touareg bestehen beide Teile aus Aluminium-Druckguss. Dadurch wird eine h?here Steifigkeit erzielt. Durch die Anforderungen an die Gel?ndetauglichkeit hat das ?lwannen-Unterteil eine schmale und tiefe Bauform. Durch den tiefen ?lansaugpunkt und den im Vergleich zum Phaeton abgesenkten ?lstand wird bei Steigungsfahrten eine sichere ?lansaugung mit geringer ?lversch?umung erreicht.

S341_051 ?lwannen-Unterteil

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Ma?nahmen zur Gel?ndetauglichkeit
Geh?use Au?enl?ufer Antriebswelle mit Innenl?ufer S341_053 Geh?use

?lpumpe
Damit der Motor auch im Gel?nde unter allen Bedingungen mit ?l versorgt wird, kommt eine zweistufige ?lpumpe zum Einsatz. Sie besteht aus der Haupt?lpumpe und einer sogenannten Lenz-?lpumpe. Beide Pumpenrads?tze sind identisch.

?ldruckregelventil

Innenl?ufer Au?enl?ufer Geh?usedeckel mit Anschluss für ?lansaugrohr hinten

Normalfahrt und Bergabfahrt
S341_050 ?lwannen-Oberteil

Bei normaler Fahrt und Bergabfahrt befindet sich das ?l gr??tenteils im ?lwannen-Unterteil. Das ?l wird von der Duocentric-?lpumpe angesaugt und in den ?lkreislauf gepumpt.

?lpumpe

?lansaugrohr

Bergauffahrt
S341_052

Lenz-?lpumpe

Bei Bergauffahrt befindet sich ein Teil des ?ls im hinteren Bereich des ?lwannen-Oberteils. Es wird jetzt von der Lenz-?lpumpe in das ?lwannen-Unterteil gef?rdert und dort wieder von der Duocentric?lpumpe angesaugt.

?lansaugrohr hinten

?lwannen-Oberteil

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Motormechanik
Der Kühlkreislauf
Die Abbildung zeigt den Kühlkreislauf des 4,2l-V8-5V-Motors im Phaeton mit einer Zusatzwasserheizung.

zu den Heizungs-W?rmetauschern Entlüftungsleitung Ausgleichsbeh?lter Kühlmitteltemperaturgeber G62

Drehstromgenerator

Absperrventil für Kühlmittel der Heizung N279

Zusatzwasserheizung ?lfiltermodul mit ?lkühler

Getriebe?lkühler

Wasserpumpe V36

Kühlmittelpumpe Kühlmittelregler S341_054 Kühlmitteltemperaturgeber am Kühlerausgang G83 Kühler

Wasserpumpe V36 Die Wasserpumpe sorgt bei stehendem Motor für die Kühlwasserzirkulation der Zusatzwasserheizung. Absperrventil für Kühlmittel der Heizung N279 W?hrend des Betriebs der Zusatzwasserheizung wird durch das Absperrventil der Kühlmittelkreislauf des Motors von den Heizungs-W?rmetauschern im Fahrzeuginnenraum getrennt. Kühlmitteltemperaturgeber G62 und G83 am Kühlerausgang Der Vergleich zwischen den beiden Kühlmitteltemperaturgebern ist die Grundlage zur Ansteuerung der elektrischen Lüfter für Kühlmittel.

Drehstromgenerator Die Kühlung des Drehstromgenerators über den Kühlmittelkreislauf des Motors schützt ihn vor ?berhitzung und sorgt somit für eine l?ngere Lebensdauer und einen besseren Wirkungsgrad. ?lkühler Der ?lkühler ist an das ?lfiltermodul angeschraubt und wird vom Kühlmittel durchstr?mt.

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Das Kraftstoffsystem
In der Abbildung sehen Sie das Kraftstoffsystem des Phaeton. Es unterscheidet sich etwas vom Kraftstoffsystem des Touareg. Der Touareg hat ein rücklauffreies Kraftstoffsystem, bei dem der Kraftstoff-Druckregler im Kraftstofffilter verbaut ist.

Kraftstoffpumpe G23

Rücklaufleitung

Rückschlagventil Vorlaufleitung Zusatzwasserheizung Kraftstofffilter Vorlaufleitung Füllschlauch vom Einfüllstutzen

Kraftstoff-Druckregler

Kraftstoff-Verteiler

Kraftstoffpumpe für Vorf?rderung G6 Einspritzventile N83-N86 S341_055 Fahrtrichtung Einspritzventile N30-N33 Saugstrahlpumpen

Füllschlauch vom Einfüllstutzen Beim Betanken gelangt der Kraftstoff über die Kraftstoffpumpe für Vorf?rderung G6 in den Tank. Elektrische Kraftstoffpumpen Aufgrund der Bauform des Kraftstoffbeh?lters sind zwei Kraftstoffpumpen erforderlich. Sie pumpen den Kraftstoff zum Kraftstoff-Verteiler, zu den Saugstrahlpumpen (nur Kraftstoffpumpe G6) und zur Zusatzwasserheizung (nur Kraftstoffpumpe G23). Rückschlagventil Es verhindert, dass Kraftstoff vom Kraftstoffbeh?lter zum Kraftstoff-Druckregler str?mt.

Saugstrahlpumpen Sie werden von der Kraftstoffpumpe für Vorf?rderung G6 mit Kraftstoff versorgt. Die Saugstrahlpumpen f?rdern daraufhin Kraftstoff zu den jeweils gegenüberliegenden Kraftstoffpumpen. Kraftstoff-Druckregler Er befindet sich am Kraftstoff-Verteiler. Ein federbelastetes Membranventil regelt den Kraftstoffdruck auf 4bar. Dabei wird der Querschnitt zum Kraftstoffrücklauf druckabh?ngig vergr??ert oder verkleinert. Einspritzventile Sie spritzen den Kraftstoff in die Zylinder ein.

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Motormechanik
Die Abgasanlage
Die Abgasanlage ist zweiflutig ausgeführt. Sie besteht aus zwei motornahen Katalysatoren, zwei flexiblen Entkoppelelementen, zwei Vorschalld?mpfern als Refexionsschalld?mpfer, einem Mittelschalld?mpfer als Absorptionsschalld?mpfer und zwei Nachschalld?mpfern als Refexionsschalld?mpfer. Das Tr?germaterial der Katalysatoren besteht aus Keramik.

Breitband-Lambdasonde G108

Breitband-Lambdasonde G39 Vorkatalysator Sprung-Lambdasonde nach Katalysator G130 Katalysatoren mit Vorschalld?mpfern Nachschalld?mpfer Rohrzusammenführung Entkopplungselemente Mittelschalld?mpfer Sprung-Lambdasonde nach Katalysator G131

S341_061

Rohrzusammenführung Vor dem Mittelschalld?mpfer werden die Abgase der beiden Abgasstr?nge zusammengeführt. Dabei überlagern sich die Schallwellen und die Ger?uschemissionen sinken.

S341_062

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Das Sekund?rluftsystem
J220

bestromt stromlos

N112

A G108

G70 G39 B A+B G39 G62 G70 G108 J220 J299 N112 V101 Kombiventile Lambdasonde Kühlmitteltemperaturgeber Luftmassenmesser Lambdasonde 2 Steuerger?t für Motronic Relais für Sekund?rluftpumpe Sekund?rlufteinblasventil Motor für Sekund?rluftpumpe

G62

V101 J299

S341_064

Aufgrund der hohen Gemischanreicherung w?hrend des Kaltstarts und der Warmlaufphase entsteht in dieser Zeit ein erh?hter Anteil an unverbrannten Kohlenwasserstoffen im Abgas. Diesen hohen Anteil von Kohlenwasserstoffen kann der Katalysator nicht verarbeiten, weil: - die n?tige Betriebstemperatur des Katalysators noch nicht erreicht ist und - zur vollst?ndigen Konvertierung ein Gemisch von Lambda 1 vorhanden sein muss.

Durch Lufteinblasung hinter die Auslassventile erfolgt eine Sauerstoffanreicherung der Abgase, wodurch eine Nachoxidation (Nachverbrennung) der Kohlenwasserstoffe und des Kohlenmonoxid stattfindet. Die dabei freigesetzte W?rme heizt den Katalysator zus?tzlich auf und bringt ihn schneller auf Betriebstemperatur. Das Sekund?rluftsystem besteht aus: - der Sekund?rluftpumpe V101, - zwei Kombiventilen A + B und - dem Sekund?rlufteinblasventil N112.

25

Motormanagement
Die Systemübersicht
Sensoren
Die Systemübersicht stellt den 4,2l-V8-5V-Motor aus dem Phaeton dar.

Luftmassenmesser G70 mit Ansauglufttemperaturgeber G42 Luftmassenmesser 2 G246
S341_072

Motordrehzahlgeber G28

Hallgeber G40, G163

Lambdasonde G39, G108 Lambdasonde nach Katalysator G130, G131 Lenkwinkelgeber G85

Drosselklappensteuereinheit J338 Winkelgeber für Drosselklappenantrieb G187, G188 Steuerger?t für ABS J104 Kühlmitteltemperaturgeber G62 Kühlmitteltemperaturgeber am Kühlerausgang G83 Klopfsensor G61, G66 Steuerger?t für automatisches Getriebe J217

Gaspedalstellungsgeber G79 Geber 2 für Gaspedalstellung G185 Steuerger?t im Schalttafeleinsatz J285 Bremslichtschalter F und Bremspedalschalter F47

Kick-down-Schalter F8

Bedien- und Anzeigeeinheit für Klimaanlage E87

Zusatzsignale

26

Aktoren
Diagnoseanschluss Kraftstoffpumpenrelais J17 und Kraftstoffpumpe für Vorf?rderung G6 Relais für elektrische Kraftstoffpumpe 2 J49 und Kraftstoffpumpe G23 Einspritzventile N30, N31, N32, N33 N83, N84, N85, N86 Zündspulen mit Leistungsendstufe N70, N127, N291, N292 N323, N324, N325, N326 Steuerger?t für Motronic J220 mit H?hengeber F96

Stromversorgungsrelais für Motronic J271 Magnetventil 1 für Aktivkohlebeh?lter N80 Relais für Sekund?rluftpumpe J299 Motor für Sekund?rluftpumpe V101 Sekund?rlufteinblasventil N112 Drosselklappensteuereinheit J338 mit Drosselklappenantrieb für elektrische Gasbet?tigung G186 Ventil für Nockenwellenverstellung N205, N208

Relais für Kühlmittelnachlauf J151 Wasserpumpe V36 Ventil für Registersaugrohrumschaltung N156

Heizung für Lambdasonde Z19, Z28 Heizung für Lambdasonde nach Katalysator Z29, Z30

Steuerger?t für Kühlerlüfter J293, J671 mit Kühlerlüfter V7, V177

Zusatzsignale

27

Motormanagement
Die Sensoren
Hei?film-Luftmassenmesser G70 mit dem Ansauglufttemperaturgeber G42 und Hei?film-Luftmassenmesser G246

Aufgrund des vorhandenen Bauraumes ist die Ansaugstrecke zweiflutig ausgeführt. In der Ansaugstrecke auf der Seite der Zylinderbank 1 ist der Hei?film-Luftmassenmesser G70 mit dem Ansauglufttemperaturgeber G42 verbaut. In der Ansaugstrecke auf der Seite der Zylinderbank 2 ist der Hei?filmLuftmassenmesser G246 verbaut. Das Motorsteuerger?t berechnet aus den Signalen der beiden Luftmassenmesser die Masse und des Ansauglufttemperaturgebers die Temperatur der angesaugten Luft.

Hei?film-Luftmassenmesser G70 AnsauglufttemperaturgeberG42 Zylinderbank 1

Hei?film-Luftmassenmesser G246 Zylinderbank 2

S341_102

Signalverwendung
Die Signale werden zur Berechnung aller last- und drehzahlabh?ngigen Funktionen benutzt. Das sind zum Beispiel die Einspritzzeit, der Zündzeitpunkt oder die Nockenwellenverstellung.

Auswirkungen bei Ausfall
F?llt ein Luftmassenmesser aus, wird die Drosselklappenstellung und die Motordrehzahl als Korrekturwert hinzugezogen. F?llt der Ansauglufttemperaturgeber aus, wird ein Ersatzwert angenommen.

28

Motordrehzahlgeber G28
Motordrehzahlgeber G28

Der Motordrehzahlgeber ist am Getriebegeh?use befestigt. Er tastet ein 60-2 Geberrad ab, welches an der Mitnehmerscheibe befestigt ist. Anhand dieser Signale erkennt das Motorsteuerger?t die Motordrehzahl und die Stellung der Kurbelwelle. Eine Segmentlücke auf dem Geberrad dient dem Geber als Bezugsmarke.

Geberrad mit 60-2 Bezugsmarke

Signalverwendung
Mit dem Signal werden der Einspritzzeitpunkt, die Einspritzmenge und der Zündzeitpunkt berechnet. Weiterhin wird es für die Nockenwellenverstellung und die Aktivkohlebeh?lter-Anlage genutzt.
S341_103

Auswirkungen bei Ausfall
Mitnehmerscheibe

Bei Ausfall des Gebers l?uft der Motor weiter, ein Neustart ist jedoch nicht mehr m?glich.

Aufgrund unterschiedlicher Getriebe wird die Mitnehmerscheibe beim Phaeton mit acht Schrauben und beim Touareg mit zehn Schrauben an der Kurbelwelle befestigt.

29

Motormanagement
Hallgeber G40 und G163
Der Hallgeber G40 befindet sich an der Zylinderbank 1, und der Hallgeber 2 G163 befindet sich an der Zylinderbank 2.
Hallgeber G40

Signalverwendung
Durch die beiden Hallgeber erkennt das Motorsteuerger?t die Stellung der Einlass-Nockenwellen einer jeden Zylinderbank. Die Signale werden für die Nockenwellenverstellung, zur Berechnung des Einspritzzeitpunktes und des Zündzeitpunktes verwendet.
S341_099

Auswirkungen bei Ausfall
Bei Ausfall eines Hallgebers erfolgt keine Nockenwellenverstellung mehr. Der Motor l?uft weiter und springt durch die Auslauferkennung auch nach dem Abstellen wieder an.
Hallgeber 2 G163

S341_085

30

Klopfsensoren G61 und G66
Der 4,2l-V8-5V-Motor besitzt zwei Klopfsensoren. Der Klopfsensor 1 G61 sitzt im V an der Zylinderbank 1 und der Klopfsensor 2 G66 au?en an der Zylinderbank 2.

Signalverwendung
Die Klopfsensoren erkennen eine klopfende Verbrennung. Durch eine Regelung ist es m?glich, den Zündzeitpunkt bis an die Klopfgrenze heranzuführen und damit den Motorwirkungsgrad zu steigern.

Auswirkungen bei Ausfall
S341_083

F?llt ein Klopfsensor aus, werden die Zündzeitpunkte der entsprechenden Zylinderbank in Richtung ?sp?t“ verstellt. Fallen beide Klopfsensoren aus, werden die Zündzeitpunkte aller Zylinder in Richtung ?sp?t“ verstellt.

S341_079

31

Motormanagement
Die Aktoren
Ventil 1 für Nockenwellenverstellung N205 und Ventil 2 für Nockenwellenverstellung N208
Beide Ventile sind am Zylinderkopf angeschraubt. Das Ventil 1 für Nockenwellenverstellung N205 befindet sich an der Zylinderbank 1 und das Ventil 2 für Nockenwellenverstellung N208 an der Zylinderbank 2.

Aufgabe
Sie haben die Aufgabe, je nach Ansteuerung durch das Motorsteuerger?t, die Einlass-Nockenwellen zu verstellen. Die Verstellung der Einlass-Nockenwellen betr?gt 22° Kurbelwinkel in Richtung ?früh“.

Auswirkungen bei Ausfall
Ist eine elektrische Leitung zu den Nockenwellenverstellern defekt oder f?llt ein Nockenwellenversteller aus, wird keine Nockenwellenverstellung mehr durchgeführt. Es steht ein geringeres Drehmoment zur Verfügung.

Ventil 1 für Nockenwellenverstellung N205

Ventil 2 für Nockenwellenverstellung N208

S341_100

S341_101

32

Ventil für Registersaugrohrumschaltung N156
Das Ventil für Registersaugrohrumschaltung ist auf der Zahnriemenseite am Saugrohr befestigt.

Aufgabe
Es ist ein Magnetventil und wird vom Motorsteuerger?t last- und drehzahlabh?ngig angesteuert. Dabei gibt es den Weg vom Unterdruckbeh?lter zu den Unterdruck-Stellelementen frei oder verschlie?t ihn. Die Stellelemente bet?tigen daraufhin die Saugrohr-Schaltklappen und schalten in die Drehmoment- oder in die Leistungsstellung.

S341_081 Unterdruck-Stellelemente

Auswirkungen bei Ausfall
F?llt das Ventil für Registersaugrohrumschaltung aus, ist eine Saugrohrumschaltung nicht mehr m?glich. Das Saugrohr verbleibt in der Leistungsstellung und es steht ein geringeres Drehmoment zur Verfügung.
Ventil für Registersaugrohrumschaltung N156

33

Funktionsplan
Dieser Funktionsplan stellt den 4,2l-V8-5V-Motor aus dem Phaeton dar.
30 15

87a

S

S

S

S

S

S

J299

N205

N156

N112

N32

N208

N33

N83

N31

N84

N30

N86

N85

N80

V101

A

J220

N324

N292

N127

N291

N70

N323

N325

N326

F8

31

S341_092a
Batterie Bremslichtschalter Kick-down-Schalter Bremspedalschalter Kraftstoffpumpe für Vorf?rderung Kraftstoffpumpe Motordrehzahlgeber Lambdasonde Hallgeber Ansauglufttemperaturgeber Klopfsensor 1 Kühlmitteltemperaturgeber Klopfsensor 2 Luftmassenmesser Gaspedalstellungsgeber G83 G108 G130 G131 G163 G185 G186 G187 G188 G246 J17 J49 J151 J220 Kühlmitteltemperaturgeber am Kühlerausgang Lambdasonde 2 Lambdasonde nach Katalysator Lambdasonde 2 nach Katalysator Hallgeber 2 Geber 2 für Gaspedalstellung Drosselklappenantrieb für elektrische Gasbet?tigung Winkelgeber 1 für Drosselklappenantrieb bei elektrischer Gasbet?tigung Winkelgeber 2 für Drosselklappenantrieb bei elektrischer Gasbet?tigung Luftmassenmesser 2 Kraftstoffpumpenrelais Relais für elektrische Kraftstoffpumpe 2 Relais für Kühlmittelnachlauf Steuerger?t für Motronic

A F F8 F47 G6 G23 G28 G39 G40 G42 G61 G62 G66 G70 G79

34

30 15

87a

S

S

S

S

S

S

a

J151

F47

F

G70

G42

G246

G39 / Z19

V36

J220

J293

J671

V7 G79 G185

V177

J338 G188 G187 G186

31

S341_092b
Stromversorgungsrelais für Motronic Steuerger?t für Kühlerlüfter Relais für Sekund?rluftpumpe Drosselklappensteuereinheit Bordnetzsteuerger?t Steuerger?t 2 für Kühlerlüfter Diagnoseanschluss Lampe für Bremslicht links Lampe für Bremslicht rechts Einspritzventil für Zylinder 1 Einspritzventil für Zylinder 2 Einspritzventil für Zylinder 3 Einspritzventil für Zylinder 4 Zündspule 1 mit Leistungsendstufe Magnetventil 1 für Aktivkohlebeh?lter Einspritzventil für Zylinder 5 N84 N85 N86 N112 N127 N156 Einspritzventil für Zylinder 6 Einspritzventil für Zylinder 7 Einspritzventil für Zylinder 8 Sekund?rlufteinblasventil Zündspule 2 mit Leistungsendstufe Ventil für Registersaugrohrumschaltung

J271 J293 J299 J338 J519 J671 K M9 M10 N30 N31 N32 N33 N70 N80 N83

Farbcodierung/Legende
= Eingangssignal = Ausgangssignal = Plus = Masse = CAN-Datenbus-Antrieb

35

Funktionsplan

30 15

87a J519 S S

a

G130 / Z29

G108 / Z28

G131 / Z30

J49

J17

J271

G23

G6

J220

K G163 G40 G28 G66 G61 G62 G83

31

S341_092c
N205 N208 N291 N292 N323 N324 N325 N326 P Q S V7 V36 V101 V177 Ventil 1 für Nockenwellenverstellung Ventil 2 für Nockenwellenverstellung Zündspule 3 mit Leistungsendstufe Zündspule 4 mit Leistungsendstufe Zündspule 5 mit Leistungsendstufe Zündspule 6 mit Leistungsendstufe Zündspule 7 mit Leistungsendstufe Zündspule 8 mit Leistungsendstufe Zündkerzenstecker Zündkerzen Sicherung Kühlerlüfter Wasserpumpe Motor für Sekund?rluftpumpe Kühlerlüfter 2 Z19 Z28 Z29 Z30 1 2 3 K Heizung für Lambdasonde Heizung für Lambdasonde 2 Heizung für Lambdasonde 1 nach Katalysator Heizung für Lambdasonde 2 nach Katalysator Schalter für GRA CAN-Datenbus CAN-Datenbus Diagnoseanschluss

Farbcodierung/Legende
= Eingangssignal = Ausgangssignal = Plus = Masse = CAN-Datenbus-Antrieb

36

Prüfen Sie Ihr Wissen
Welche Antwort ist richtig? Es k?nnen eine, mehrere oder alle Antworten richtig sein.

1.

Worin unterscheiden sich die Nebenaggregateantriebe des Touareg und des Phaeton? a) Aufgrund der erforderlichen Watf?higkeit des Touareg sind ein Teil der Nebenaggregate h?her angeordnet als beim Phaeton. b) Beim Touareg setzt ein 5-rilliger und beim Phaeton ein 7-rilliger Keilrippenriemen ein. c) Es gibt keine Unterschiede.

2.

Was muss beim Zahnriemenwechsel beachtet werden? a) Die Kerbe auf der Riemenscheibe/Schwingungsd?mpfer und die Markierung am Zahnriemenschutz müssen übereinstimmen. b) Die gro?en Bohrungen in den Fixierplatten (Nockenwellenr?der) müssen sich nach innen gegenüberstehen. c) Die kleinen Bohrungen in den Fixierplatten (Nockenwellenr?der) müssen sich nach innen gegenüberstehen.

3.

In wie vielen Stufen wird das Schaltsaugrohr beim 4,2l-V8-5V-Motor im Touareg und im Phaeton verstellt? a) Bei beiden Motoren ist es ein zweistufiges Schaltsaugrohr. b) Beim Touareg ist es ein dreistufiges und beim Phaeton ein zweistufiges Schaltsaugrohr. c) Bei beiden Motoren ist es ein dreistufiges Schaltsaugrohr.

37

Prüfen Sie Ihr Wissen
4. Wozu dient die Lenz-?lpumpe beim Touareg? a) Die Lenz-?lpumpe versorgt den Zylinderkopf mit ?l. b) Von der Lenz-?lpumpe wird die Nockenwellenverstellung mit ?l versorgt. c) Bei Bergauffahrt f?rdert die Lenz-?lpumpe ?l aus dem hinteren Bereich des ?lwannen-Oberteils in das ?lwannen-Unterteil und sichert so die ?lversorgung.

5.

An welcher Stelle ist der Motordrehzahlgeber verbaut? a) Er ist mittig an den Zylinderblock angeschraubt. b) Er ist am Getriebegeh?use befestigt und tastet ein Geberrad an der Mitnehmerscheibe ab. c) Er ist im Bereich des Zahnriemens in den Zylinderblock eingeschraubt.

6.

Welche Vorteile hat eine Nockenwellenverstellung? a) Mit der Nockenwellenverstellung wird die Leistung im oberen Drehzahlbereich und das Drehmoment im unteren Drehzahlbereich verbessert. b) Mit der Nockenwellenverstellung wird die interne Abgasrückführung verbessert. c) Mit der Nockenwellenverstellung wird die Leistung im unteren Drehzahlbereich und das Drehmoment im oberen Drehzahlbereich verbessert.

7.

Wozu dient das Sekund?rluftsystem? a) Die Sekund?rlufteinblasung dient zur Leistungssteigerung im Teillastbereich. b) Die Sekund?rlufteinblasung reduziert die Abgasemissionen in der Kaltstartphase. c) Durch die Sekund?rlufteinblasung in der Kaltstartphase erreicht der Katalysator seine Betriebstemperatur schneller.

38

39
L?sungen 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. a) a), b) b) c) b) a), b) b), c)

341

? VOLKSWAGEN AG, Wolfsburg Alle Rechte sowie technische ?nderungen vorbehalten. 000.2811.56.00 Technischer Stand 08.2005 Volkswagen AG Service Training VK-21 Brieffach 1995 38436 Wolfsburg

? Dieses Papier wurde aus chlorfrei gebleichtem Zellstoff hergestellt.


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