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SSP368 Der 2,0l-125kW-TDI-Motor mit 4-Ventiltechnik 2


Der Dieselpartikelfilter

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Der Dieselpartikelfilter ist zusammen mit einem Oxidationskatalysator zu einem Modul zusammengefasst. Das Modul wurde für alle quereingebauten 3- und 4-Zylinder-Motoren entwickelt. Aufgrund der motornahen Position und der Zusammenfassung von Oxidationskatalysator und Partikelfilter ist der Einsatz eines Additivs nicht erforderlich. Durch das schnelle Erreichen der Betriebstemperatur des Dieselpartikelfilters ist eine kontinuierliche, passive Regeneration m?glich.

Neben der passiven Regeneration kann auch eine aktive Regeneration des Partikelfilters eingeleitet werden. Die aktive Regeneration durch das Motorsteuerger?t erfolgt, wenn sich der Partikelfilter mit Ru?partikeln, zum Beispiel durch kurze Teillastfahrten, gefüllt hat. In diesem Fall wird im Partikelfilter nicht die erforderliche Temperatur erreicht, um die passive Regeneration vollst?ndig auszuführen.

Weitere Informationen zum katalytisch beschichteten Dieselpartikelfilter finden Sie im Selbststudienprogramm 336 ?Der katalytisch beschichtete Dieselpartikelfilter“.

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Motormanagement
Systemübersicht
Sensoren
Motordrehzahlgeber G28 Diagnoseanschluss Hallgeber G40 Die Systemübersicht stellt den 2,0l-125kW-TDI-Motor mit 4-Ventiltechnik im Passat dar.

Gaspedalstellungsgeber G79 Gaspedalstellungsgeber 2 G185 Luftmassenmesser G70 Kühlmitteltemperaturgeber G62

Kühlmitteltemperaturgeber am Kühlerausgang G83 Kraftstofftemperaturgeber G81 Motorsteuerger?t J623

Ansauglufttemperaturgeber G42 Ladedruckgeber G31 Positionsgeber für Ladedrucksteller G581

Bremslichtschalter F

Lambdasonde G39

Kupplungspositionsgeber G476 (nur für Schaltgetriebe) CAN-Datenbus Potenziometer für Abgasrückführung G212 Abgastemperaturgeber 1 G235 Abgastemperaturgeber 2 für Bank 1 G448 Drucksensor 1 für Abgas G450 Temperaturgeber nach Partikelfilter G527

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Aktoren
Ventil für Pumpe/Düse des Zylinders 1-4 N240, N241, N242, N243

Abgasrückführungsventil N18

Magnetventil für Ladedruckbegrenzung N75

Umschaltventil für Kühler der Abgasrückführung N345

Ventil für Saugrohrklappe N316

Heizung für Lambdasonde Z19

Motor für Saugrohrklappe V157

Kraftstoffpumpenrelais J17 Kraftstoffpumpe für Vorf?rderung G6 Steuerger?t im Schalttafeleinsatz J285

Steuerger?t für Kühlerlüfter J293 Kühlerlüfter V7 Kühlerlüfter 2 V177

Steuerger?t für Glühzeitautomatik J179 Glühkerze 1-4 Q10, Q11, Q12, Q13

S368_072

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Motormanagement
Die Sensoren
Positionsgeber für Ladedrucksteller G581
Der Positionsgeber für Ladedrucksteller ist in die Unterduckdose des Turboladers integriert. Er ist ein Wegsensor, der es dem Motorsteuerger?t erm?glicht, die Stellung der Leitschaufeln des Turboladers zu ermitteln.
Positionsgeber für Ladedrucksteller Unterdruckdose

Aufbau und Funktion Der Positionsgeber tastet über eine verschiebbare Kulisse, die einen Magneten tr?gt, den Weg der Membran in der Unterdruckdose ab. Verschiebt sich die Membran mit der Leitschaufelverstellung, so wird der Magnet an einem Hall-Sensor vorbeigeführt. Anhand der ?nderung der magnetischen Feldst?rke erkennt die Sensorelektronik die Stellung der Membran und damit die Stellung der Leitschaufeln.

Abgas-Turbolader verschiebbare Kulisse

S368_074 Unterdruck

Hall-Sensor

Magnet

Membran

S368_075

Signalverwendung Das Signal des Sensors liefert dem Motorsteuerger?t direkt die aktuelle Stellung der Leitschaufeln des Turboladers. Zusammen mit dem Signal des Ladedruckgebers G31 kann auf den Zustand der Ladedruckregelung geschlossen werden.

Gest?nge zur Leitschaufelverstellung

Auswirkung bei Ausfall Bei Ausfall des Sensors wird das Signal des Ladedruckgebers und die Motordrehzahl verwendet, um auf die Stellung der Leitschaufeln zu schlie?en. Die Abgaswarnleuchte K83 wird angesteuert.

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Potenziometer für Abgasrückführung G212
Das Potenziometer für Abgasrückführung erfasst die Stellung des Ventiltellers im AGR-Ventil (Abgasrückführungs-Ventil). Der Hub des Ventiltellers steuert den Zustrom an rückgeführtem Abgas in das Saugrohr. Aufbau Der Geber ist im Kunststoffdeckel des AGR-Ventils integriert. Es ist ein Hallgeber, der einen Dauermagneten auf der Antriebswelle berührungslos abtastet und anhand der ?nderung der Feldst?rke ein Signal liefert, aus dem sich der ?ffnungshub des Ventiltellers berechnen l?sst.
S368_017

Signalverwendung
Deckel AGR-Ventil

Das Signal meldet dem Motorsteuerger?t die aktuelle Position des Ventiltellers. Es wird unter anderem ben?tigt, um die Menge an rückgeführtem Abgas und damit den Stickoxidanteil im Abgas zu regeln. Auswirkung bei Ausfall Bei Ausfall des Sensors wird die Abgasrückführung ausgeschaltet. Dabei wird auch der Antrieb des AGRVentils stromlos geschaltet, so dass der Ventilteller von einer Rückstellfeder in die Position ?zu“ gezogen wird.

Hallgeber

S368_056

Geh?use AGR-Ventil

Antrieb

Dauermagnet

S368_057 Antriebswelle Ventilteller

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Motormanagement
Aufbau und Funktionsweise von Hall-Sensoren
Hall-Sensoren werden zur Drehzahlmessung und Positionserkennung eingesetzt. In der Positionserkennung k?nnen dabei lineare Wege aber auch drehwinkel erfasst werden.

Hall-Sensoren zur Positionserkennung Diese Art von Sensoren registrieren eine Spannungs?nderung innerhalb eines Spannungsbereiches. Zur Messung einer linearen Bewegung, wie z. B. im Positionsgeber für Ladedruck G581, ist der Magnet vom Hall-IC getrennt, so dass der Hall-IC bei der Bewegung an dem Magneten vorbei l?uft. Dabei ?ndert sich die Feldst?rke des Magneten mit dem Abstand zum Hall-IC. N?hert sich der Hall-IC dem Magnetfeld, steigt die Hall-Spannung, entfernt er sich vom Magneten, sinkt sie wieder. So kann die Sensorelektronik aus der ?nderung der Hallspannung auf den zurückgelegten Weg schlie?en.

Hall-IC Sensor-Elektronik Sensor-Signal

Weg Spannung entspricht Weg

externer Dauermagnet S368_089

Dauermagnet auf der Drehachse Drehwinkel

Je nach Aufbau des Hall-Sensors und des Dauermagneten k?nnen aufgrund des Hall-Prinzips auch Drehwinkel erfasst und gemessen werden. Hierzu werden im Sensor zwei Hall-ICs so angeordnet, dass sie rechtwinkelig zueinander liegen. Die beiden Hall-ICs liefern durch diese Lage entgegengesetzte Hall-Spannungen. Aus diesen beiden Spannungen errechnet die Sensorelektronik den Verstellwinkel der Drehachse. Der Dauermagnet besteht in diesem Beispiel aus zwei Stabmagneten, die über zwei Metallbrücken verbunden sind, so dass die Feldlinien zwischen den beiden Stabmagneten parallel verlaufen.

Spannung Hall-IC 2 Spannung Hall-IC 1

SensorElektronik S368_093 errechneter Drehwinkel

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Geber für Saugrohrklappenstellung
Das Sensorelement ist im Antrieb der Saugrohrklappe (Motor für Saugrohrklappe V157) integriert. Er erfasst die aktuelle Stellung der Saugrohrklappe. Aufbau Der Geber befindet sich auf einer Schaltplatine unter dem Kunststoffdeckel des Saugrohrklappenmoduls. Es ist ein magnetoresistiver Sensor, der einen Dauermagneten auf der Regelklappenachse berührungslos abtastet.
S368_018 Schaltplatine

Signalverwendung Das Signal meldet dem Motorsteuerger?t die aktuelle Position der Saugrohrklappe. Das Steuerger?t ben?tigt die Position unter anderem für die Regelung der Abgasrückführung und der Partikelfilter-Regeneration. Auswirkung bei Ausfall Bei Ausfall des Sensors wird die Abgasrückführung ausgeschaltet. Dabei wird auch der Antrieb der Saugrohrklappe stromlos geschaltet, so dass die Regelklappe von der Rückstellfeder in die Position ?offen“ gezogen wird. Ein Fehlereintrag im Fehlerspeicher erfolgt unter dem dazugeh?rigen Motor für Saugrohrklappe V157.

magnetoresistives Sensorelement

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Geh?use Saugrohrklappe

Dauermagnet

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Motormanagement
Aufbau und Funktion magnetoresistiver Sensoren
Magnetoresistive Sensoren arbeiten berührungslos. Sie werden verwendet, um Drehwinkel, wie z. B. den Verstellwinkel der Saugrohrklappe, zu messen. Durch den besonderen internen Aufbau dieser Sensoren ist ein Drehwinkel von 0° bis 180° messbar. Weitere Vorteile sind: - Unempfindlichkeit gegenüber temperaturbedingten Schwankungen in der Magnetfeldst?rke, - Unempfindlichkeit gegenüber einer Alterung des Bezugsmagneten und - Unempfindlichkeit gegenüber mechanischen Toleranzen.

Aufbau Ein magnetoresistiver Sensor besteht aus einem elektronischen Sensorelement, das mit einem ferromagnetischen Material beschichtet ist und einem Magneten als Bezugsmagneten. Der Magnet ist mit der Achse verbunden, deren Drehwinkel gemessen werden soll. Wenn sich die Achse mit dem Stabmagneten dreht, ver?ndert sich die Lage der Feldlinien des Magneten gegenüber dem Sensorelement. Dadurch ?ndert sich der Widerstand des Sensorelementes. Aus diesem Wert errechnet die Sensorelektronik dann den absoluten Drehwinkel der Achse gegenüber dem Sensor. Das Sensorelement besteht aus zwei Teilsensoren A und B, die gegeneinander um 45° verdreht sind. Jeder Teilsensor wiederum besteht aus vier Widerstandsmessbrücken, die um einen gemeinsamen Mittelpunkt um jeweils 90° gedreht sind.
Achse mit Bezugsmagnet

Feldlinien Sensorelement mit ferromagnetischer Beschichtung

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Drehwinkel des Bezugsmagneten gegenüber dem Sensorelement

S368_061

Widerstandsmessbrücken

Teilsensor A

S368_062 Teilsensor B

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Funktion Wird die Achse gegenüber einem Teilsensor gedreht, ergibt sich eine sinusf?rmige ?nderung des Widerstandes (R) dieses Teilsensors. Aufgrund der Form einer Sinuskurve kann von einem Teilsensor jedoch nur ein Bereich von -45° bis +45° als eindeutiger Winkel bestimmt werden. Beispiel: Widerstand R entspricht Drehwinkel α = 22,5°.

Teilsensor A

Ausgangssignal

S368_063 Ein Widerstandswert liefert einen Drehwinkel

In dem Bereich zwischen -90° und +90° gibt es für einen Widerstandswert schon zwei m?gliche Winkel. Ein Teilsensor allein kann in diesem Messbereich also kein eindeutiges Signal liefern. Beispiel: Widerstand R entspricht Drehwinkel α = 22,5° und 67,5°.

S368_064 Ein Widerstandswert liefert zwei m?gliche Drehwinkel

Ausgangssignal Teilsensor B

Ausgangssignal Teilsensor A phasenverschobene Sinuskurve Sensorelektronik

Durch die Verwendung von zwei Teilsensoren und deren gegeneinander um 45° verdrehte Anordnung ergeben sich als Mess-Signal zwei Sinuskurven, die um 45° phasenverschoben sind. Die Sensorelektronik kann nun durch eine Rechenfunktion aus beiden Kurven einen eindeutigen Winkel zwischen 0° und 180° errechnen und an das zugeordnete Steuerger?t geben.

S368_065 eindeutiger Winkel

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Motormanagement
Die Aktoren
Ventil für Pumpe/Düse, Zylinder 1-4 N240, N241, N242, N243
Die Ventile für Pumpe/Düse sind piezoelektrische Ventile. Sie sind Bestandteile der Pumpe-DüseEinheiten und direkt an das Motorsteuerger?t angeschlossen. Das Motorsteuerger?t steuert über die Ventile die einzelnen Einspritzphasen der PumpeDüse-Einheiten. Die Vorteile piezoelektrischer Ventile gegenüber einer Pumpe-Düse-Einheit mit Magnetventil sind: - geringere Ger?uschemissionen, - ein breiteres Spektrum an Einspritzdrücken (130-2200bar), - eine flexiblere Gestaltung der Vor-, Haupt- und Nacheinspritzung, - ein h?herer Wirkungsgrad, - ein geringerer Verbrauch, - geringere Schadstoffemissionen und - eine h?here Motorleistung. Auswirkungen bei Ausfall F?llt ein Ventil für Pumpe/Düse aus, wird die Einspritzung des entsprechenden Zylinders ausgeblendet. Bei einer geringfügigen Abweichung von den Regelgrenze wird das Ventil für Pumpe/Düse weiterhin angesteuert. In jedem Fall erfolgt ein Eintrag in den Fehlerspeicher.

S368_021

Detaillierte Informationen finden Sie im Selbststudienprogramm 352 ?Die Pumpe-Düse-Einheit mit Piezo-Ventil“.

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Magnetventil für Ladedruckbegrenzung N75
Dieses Ventil ist im Motorraum in der N?he des Turboladers am Wasserkasten angebracht. Es versorgt die Unterdruckdose des Abgasturboladers mit dem zum Verstellen der Leitschaufeln erforderlichen Unterdruck.

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a

b

Auswirkung bei Ausfall Unbestromt trennt das Ventil die Unterdruckdose vom Unterdrucksystem ab. Eine Feder in der Unterdruckdose verschiebt das Gest?nge der Verstellmechanik so, dass die Leitschaufeln des Turboladers in einen steilen Anstellwinkel gebracht werden (Notlaufposition). Bei geringer Motordrehzahl und damit geringem Abgasdruck steht dann auch nur ein geringer Ladedruck zur Verfügung.

c e f

d

g h
S368_094

Legende a - Unterdrucksystem b - Motorsteuerger?t J623 c - Ansaugluft d - Ladeluftkühler e - Magnetventil für Ladedruckbegrenzung N75 f - Verdichter g - Unterdruckdose mit Positionsgeber für Ladedrucksteller G581 h - Abgasturbine mit Leitschaufelverstellung

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Motormanagement
Abgasrückführungsventil N18
Es ist ein Elektromotor, der über ein Getriebe den Ventilteller des Abgasrückführungs-Ventils in einer Hubbewegung bet?tigt. Dazu wird er vom Motorsteuerger?t mit einem analogen Signal angesteuert. Auswirkung bei Ausfall Stromlos wird das Ventil von einer Rückstellfeder in eine Notlaufposition (geschlossen) gezogen. In dieser Position ist die Abgasrückführung abgeschaltet.

S368_053

a b c e d

Legende a - Ansaugluft b - Saugrohrklappe c - Abgaszuleitung d - Abgasrückführungsventil N18 mit Potenziometer für Abgasrückführung G212 e - Motorsteuerger?t J623 f - Abgaskühler

f
S368_097

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Umschaltventil für Kühler der Abgasrückführung N345
Dieses Ventil ist im Motorraum neben dem Turbolader untergebracht. Es versorgt die Unterdruckdose des Abgaskühlers mit dem zum Schalten der Bypassklappe erforderlichen Unterdruck. Auswirkung bei Ausfall Unbestromt trennt das Ventil die Unterdruckdose vom Unterdrucksystem ab. Dadurch bleibt die Bypassklappe des Abgaskühlers geschlossen, so dass kein Abgas durch den Kühler str?men kann.
S368_051

a b d

c

e

f

g

h

i

k
S368_096

l m

Legende a - Ansaugluft b - Saugrohrklappe c - Abgasrückführungs-Ventil d - Motorsteuerger?t J623 e - gekühltes Abgas f - Kühlmittel-Ausgang g - Abgaskühler h - hei?es Abgas i - Unterdruckdose k - Kühlmittel-Eingang l - Umschaltventil für Kühler der Abgasrückführung N345 m - Unterdrucksystem

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Motormanagement
Motor für Saugrohrklappe V157
In der Saugrohrklappe befindet sich eine Regelklappe, die von einem Elektromotor angetrieben wird. Die Regelklappe dient zur Regelung der Ansaugluft und wird vom Motorsteuerger?t stufenlos verstellt. Auswirkung bei Ausfall Stromlos wird die Regelklappe von einer Rückstellfeder in eine Notlaufposition (offen) gezogen. In dieser Position wird die angesaugte Luft nicht durch die Regelklappe beeintr?chtigt.
S368_058

a b c e d

Legende a - Ansaugluft b - Saugrohrklappe mit Geber für Saugrohrklappenstellung und Motor für Saugrohrklappe V157 c - Abgaszuleitung d - Abgasrückführungs-Ventil e - Motorsteuerger?t J623 f - Abgaskühler

f
S368_098

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Ventil für Saugrohrklappe N316
Das Ventil für Saugrohrklappe ist ein Magnetventil. Es versorgt die Unterdruckdose des Saugrohres zum ?ffnen und Schlie?en der Drallklappen mit Unterdruck. Das Ventil für Saugrohrklappe ist im Motorraum über dem Drehstromgenerator verbaut. Es wird vom Motorsteuerger?t kennfeldabh?ngig angesteuert. Auswirkung bei Ausfall Bei Ausfall ist kein Schlie?en der Drallklappen im Saugrohr mehr m?glich. Die Drallklappen des Saugrohres stehen in der Position ?offen“.

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a b

c

d

e

f g
Legende a - Ansaugluft b - Saugrohrklappe c - Abgasrückführungs-Ventil d - Motorsteuerger?t J623 e - Ventil für Saugrohrklappe N316 f - Unterdruckdose g - Schaltsaugrohr mit Schaltwelle h - Unterdrucksystem

h
S368_095

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Motormanagement
Glühkerzen 1 bis 4 Q10, Q11, Q12, Q13
Besonderes Merkmal der Vorglühanlage sind die neuen Keramik-Glühkerzen. Sie unterliegen einer minimalen Alterung und haben dadurch eine hohe Lebensdauer. Weitere Vorteile liegen im besseren Kaltstartverhalten und eine Verbesserung der Abgas-Emissionswerte. Aufbau Die Keramik-Glühkerze besteht aus dem Kerzenk?rper, dem Anschlussbolzen und dem Heizstab aus Keramikwerkstoffen. Der Heizstab besteht aus einer isolierenden Schutzkeramik und einer inneren leitenden Heizkeramik. Die Heizkeramik ersetzt die Regel- und Heizwendel der Metall-Glühkerze. Auswirkung bei Ausfall Stellt das Steuerger?t für Glühzeitautomatik bei den angeschlossenen Glühkerzen eine zu hohe Stromaufnahme oder einen zu hohen Widerstand fest, werden die entsprechenden Glühkerzen nicht mehr angesteuert.
Schutzkeramik

Anschlussbolzen

Kerzenk?rper

Heizkeramik

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Achten Sie darauf, dass Keramik-Glühkerzen nur in dafür ausgelegte Motoren verbaut werden. Sollten Sie Keramik-Glühkerzen in einem nicht dafür vorgesehenen Motor einsetzen, wird es unweigerlich zu Schwierigkeiten im Kaltstart kommen, da die Motorsteuerung nicht das volle Potential der Keramik-Glühkerzen nutzen kann. Beachten Sie, dass sich die Keramik-Glühkerzen für 2-Ventil- und 4-Ventil-TDI-Motoren in ihrer Baul?nge und dem Einschraubgewinde unterscheiden. Die Keramik-Glühkerzen sind gegen Sto? und Biegung empfindlich. Der Reparaturleitfaden stellt Ihnen weitere Informationen zur Verfügung.

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Funktion
Vorglühen Die Ansteuerung der Keramik-Glühkerzen erfolgt vom Motorsteuerger?t über das Steuerger?t für Glühzeitautomatik J179 sequentiell mit Hilfe eines pulsweitenmodulierten Signals (PWM). Dabei wird die Spannung an der einzelnen Glühkerze über die Frequenz der PWM-Impulse eingestellt. Zum Schnellstart bei einer Au?entemperatur von weniger als 14°C liegt die Maximalspannung von 11,5V an. Sie gew?hrleistet, dass sich die Glühkerze innerhalb kürzester Zeit (max. 2 Sekunden) auf über 1000°C aufheizt. Dadurch verringert sich die Vorglühzeit des Motors.

Nachglühen Durch eine kontinuierliche Verringerung der Steuerfrequenz des PWM-Signals wird die Spannung für das Nachglühen auf die Nennspannung von 7V eingestellt. W?hrend des Nachglühens erreicht die Keramik-Glühkerze eine Temperatur von ca. 1350°C. Nachgeglüht wird bis zu einer Kühlmitteltemperatur von 20°C nach dem Motorstart für max. 5 Minuten. Die hohe Glühtemperatur tr?gt dazu bei, die Kohlenwasserstoff-Emissionen und die Verbrennungsger?usche in der Warmlaufphase zu verringern.

Zwischenglühen Zur Regeneration des Partikelfilters werden die Glühkerzen zu einem Zwischenglühen vom Motorsteuerger?t angesteuert. Durch das Zwischenglühen verbessern sich die Brennbedingungen beim Regenerationsvorgang. Aufgrund der geringen Alterung stellt das Zwischenglühen bei der Partikelfilter-Regeneration keine besondere Anforderung an die Keramik-Glühkerzen dar.

Zum Vergleich
Im Vergleich zur Metall-Glühkerze besitzt die Keramik-Glühkerze bei ?hnlichen Spannungsbedarf erheblich h?here Glühtemperaturen.
Metall-Glühkerze Keramik-Glühkerze Legende Spannung [V] Glühtemperatur [°C]

S368_023-024

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Funktionsplan
Dieser Funktionsplan stellt als Beispiel den 2,0l-125kW-TDI-Motor im Passat dar.

J519

30 15 87a S S S S S S

J179

J317

J17

G39/Z19

N345 Q12 Q10 Q13 Q11 G6

N316

J623

N242

N240

G83

N243

N241

G42

G31

G185

G79

S368_067a

G6 G31 G39 G42 G79 G83 G185 J17 J179 J317 J519 J623

Kraftstoffpumpe für Vorf?rderung Ladedruckgeber Lambdasonde Ansauglufttemperaturgeber Gaspedalstellungsgeber Kühlmitteltemperatur am Kühlerausgang Gaspedalstellungsgeber 2 Kraftstoffpumpenrelais Steuerger?t für Glühzeitautomatik Relais für Spannungsversorgung der Kl. 30 Bordnetzsteuerger?t Motorsteuerger?t

N240 N241 N242 N243 N316 N345 Q10 Q11 Q12 Q13 S Z19

Ventil für Pumpe/Düse des Zylinders 1 Ventil für Pumpe/Düse des Zylinders 2 Ventil für Pumpe/Düse des Zylinders 3 Ventil für Pumpe/Düse des Zylinders 4 Ventil für Saugrohrklappe Umschaltventil für Kühler der Abgasrückführung Glühkerze 1 Glühkerze 2 Glühkerze 3 Glühkerze 4 Sicherung Heizung für Lambdasonde

40

J519

30 15 87a S S S S S

a

J293

G235

G448

N75

V7

V177

F

G476

J623

G527

G40

G28

G81

G62

V157

S368_067b

F G28 G40 G62 G81 G235 G448 G476 G527 J293 J519 J623 N75

Bremslichtschalter Motordrehzahlgeber Hallgeber Kühlmitteltemperaturgeber Kraftstofftemperaturgeber Abgastemperaturgeber 1 Abgastemperaturgeber 2 für Bank 1 Kupplungspositionsgeber (nur Fahrzeuge mit Schaltgetriebe) Temperaturgeber nach Partikelfilter Steuerger?t für Kühlerlüfter Bordnetzsteuerger?t Motorsteuerger?t Magnetventil für Ladedruckbegrenzung

S V7 V157 V177 a

Sicherung Kühlerlüfter Motor für Saugrohrklappe Kühlerlüfter 2 Steuerger?t für elektromechanische Feststellbremse J540

Farbcodierung/ Legende

IN

OUT

= Plus = Masse

41

Funktionsplan

J519 J533

30 15

CAN-Datenbus Antrieb High S CAN-Datenbus Antrieb Low

Diagnoseanschluss

G450

G70

J623

S368_067c

N18

G212

G581

G70 G212 G450 G581 J519 J623 J533 N18 S

Luftmassenmesser Potenziometer für Abgasrückführung Drucksensor 1 für Abgas Positionsgeber für Ladedrucksteller Bordnetzsteuerger?t Motorsteuerger?t Diagnose-Interface für Datenbus Abgasrückführungsventil Sicherung

Farbcodierung/Legende

IN

OUT

= Plus = Masse

42

Prüfen Sie Ihr Wissen
Welche Antwort ist richtig? Es k?nnen eine, mehrere oder alle Antworten richtig sein. 1. Wie wird beim 2,0l-125kW-TDI-Motor das Ausgleichswellenmodul angetrieben? a) Die Kurbelwelle treibt über einen Kettentrieb das Ausgleichswellenmodul an. b) Das Ausgleichswellenmodul wird über einen Zahnradantrieb angetrieben. c) Das Ausgleichswellenmodul wird von der Kurbelwelle angetrieben.

2.

Das Abgasrückführungs-Ventil ... a) besitzt einen elektromotorisch bet?tigten Ventilteller. b) wird mittels Unterdruck gesteuert. c) besitzt einen berührungslosen Sensor für die Ermittlung der Ventiltellerstellung.

3.

Wie werden die Drallklappen im Saugrohr geschaltet? a) mit Hilfe eines elektrisch angetriebenem Stellmotors b) mit Hilfe einer Unterdruckdose c) mit Hilfe eines elektrischen Schaltventils

4.

Das Zahnflankenspiel der Ausgleichswelle wird eingestellt ... a) mit Hilfe einer Messuhr. b) mit Hilfe einer Fühlerblattlehre. c) durch eine spezielle Beschichtung. d) mit Hilfe eines neuen Spezialwerkzeuges.

1. b), c); 2. a), c); 3. b), c); 4. c) L?sungen

43

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? VOLKSWAGEN AG, Wolfsburg Alle Rechte sowie technische ?nderungen vorbehalten. 000.2811.90.00 Technischer Stand 10.2005 Volkswagen AG Service Training VSQ-1 Brieffach 1995 38436 Wolfsburg

? Dieses Papier wurde aus chlorfrei gebleichtem Zellstoff hergestellt.


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